Grünes Thüringen: Live und Transparent! Für die Einrichtung eines Livestreams auf Parteitagen!

09.07.2013 Beschluss

Der Landesvorstand und die Landesgeschäftsstelle werden mit der Prüfung der Einrichtung eines sogenannten „Livestream“ auf allen zukünftigen Parteitagen beauftragt. Zudem soll nach Möglichkeit auch auf dem Landesparteirat eine solche Übertragung geprüft werden. Für die Auswahl der Parteitagsräumlichkeiten und den Landesparteirat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen soll eine für einen „Livestream“ ausreichende Internetverbindung ein wichtiges Kriterium sein.

 

Begründung

Zunächst eine vorauseilende Erklärung. Unter einem sogenannten „Live­stream“ versteht mensch eine Bild- und Tonübertragung, die im Internet öffentlich und für alle interessierten Nutzerinnen und Nutzer in Echtzeit angeboten wird. Diese wird am Veranstaltungsort aufgezeichnet und über eine stabile und schnelle Internetverbindung übertragen und kann am heimischen PC oder über mobile Endgeräte empfangen werden.

 

Durch die Übertragung im Internet ist es auch denjenigen möglich, am Geschehen auf den Parteitagen teilzuhaben, die aus verschiedensten Gründen nicht vor Orts ein können. Dies schafft zum einen ein wichtiges Maß an Transparenz und Öffentlichkeit, zum anderen baut es auch Barrieren für diejenigen ab, die aus gesundheitlichen Gründen nicht am Veranstaltungsort sein können. So wird der besonderen Beudetung des öffentlich zugänglichen Parteilebens in besonderer Form Rechnung getragen.

Der Landesvorstand hat die Landesgeschäftsstelle bereits im vergangenen Jahr mit der Prüfung der Möglichkeiten für Livestream-Übertragungen beauftragt, um auf der Herbst-LDK 2013 zur Listenaufstellung und Vorstandswahl eine solche Übertragung anbieten zu können.

Um einen Livestream in der uns gebotenen Professionalität und Qualität anbieten zu können – das meint sowohl eine angemessene Bildqualität als auch angemessene Nutzerzahlen bei gleichzeitiger Werbefreiheit – besteht entweder die Möglichkeit, einen externen Dienstleister im grünnahen Umfeld zu beauftragen oder diesen selbst zu realisieren.

Für das Angebot eines externen Anbieters (z.B. Netzbegrünung) ist pro Tag ein Betrag im oberen dreistelligen Bereich zu veranschlagen, dies beinhaltet sowohl die Kosten für Technik und Übertragung wie auch die Kosten für das Personal.

Langfristig ist die Realisierung über eigene Ressourcen zu bevorzugen. Dies umfasst einmalige Kosten für Technik und Software in Höhe von 2.000€ bis 4.000€, sowie wiederkehrende Kosten für die Anmietung von Serverkapazität und Personal für die Veranstaltungen. Die Zahlen beruhen auf den Empfehlungen anderer Landesverbände. Der Schatzmeister wird gebeten, diese Kosten in den zukünftigen Haushaltsplänen zu berücksichtigen.

Das Realisierung eines Livestreams setzt die Nutzung einer Internetanbindung mittlerer Kapazität (ab DSL 6000) voraus. Ein solches Angebot steht nicht bei allen für uns in Frage kommenden Veranstaltungsorten zur Verfügung. Die verbindliche Festlegung, Livestream auf allen unseren Veranstaltungen anzubieten, hätte neben den Kosten zur Folge, dass LDKen und Parteiräte nur noch an einer kleinen Zahl von ausgewählten Orten stattfinden könnte. Eine Konzentration auf die größeren Städte Erfurt und Jena wäre die – unerwünschte – Konsequenz.

Aus diesen Gründen wird der Landesvorstand gebeten, bei jeder LDK und Landesparteirat das Angebot eines Livestreams mit hoher Priorität zu prüfen und nach Möglichkeit zu realisieren. Dies wird auf der Herbst-LDK in Erfurt erstmalig der Fall sein.

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