Grüne Jugend Thüringen: Wer wir sind und was wir wollen.

Die Grüne Jugend Thüringen (GJT) ist seit 2003 mit frischem und jungem Elan dabei, die thüringer Politik nicht nur den "Alten" zu überlassen. Da wir die nächste Generation sind, die auf diesem Planeten leben wird, und da es auch unsere Kinder sind, welchen wir diese Welt übergeben werden, setzen wir uns für einen konsequenten Schutz der Umwelt, für einen schonenden Umgang mit endlichen Ressourcen und für die Förderung regenerativer Energien ein. Dass es dabei keinen gesellschaftlichen Unterschied zwischen Männern und Frauen geben darf, ist selbstverständlich für uns.

Aber auch solch strittige und kontroverse Themen wie die Bildungspolitik werden von uns beleuchtet: das Recht auf gleiche Bildungschancen für alle ist oberstes Gebot!

Landesmitgliederversammlung in Weimar 01.-02.04.
Der Monat begann mit unserer Landesmitgliederversammlung in Weimar, die zweimal im Jahr stattfindet und an der alle Mitglieder der GJTh stimmberechtigt teilnehmen können. Unser thematischer Schwerpunkt lag dieses Frühjahr auf Bildungspolitik. Dazu gab es zwei Workshops, einige Grußworte und zwei inhaltliche Anträge. Neben diesen Punkten haben wir außerdem unser Selbstverständnis überarbeitet, das mit den Teilen Europa und Tierschutz wichtige Ergänzungen erfahren hat, und die neue Basisgruppe in Gera wurde anerkannt. Nicht zu vergessen ist auch die Wahl des neuen Landesvorstandes: Für ein Jahr werden Laura Wahl und Fabian Gabriel unsere Sprecher*innen, Martin Püschel unsere Politische Geschäftsführung und Yannik Franzki unser Schatzmeister sein.
Unter diesem Link findet ihr unsere Pressemitteilung zur LMV: http://www.gj-thueringen.de/aktuelles/2017/04/03/pressemitteilung-gruene-jugend-thueringen-mit-neuem-landesvorstand-und-neuer-ortsgruppe/

#Greens2017 in Liverpool 30.03-02.04.
Ende März startete der gemeinsame Kongress der englischen, europäischen und globalen Grünen Partei in Liverpool. Dazu kamen 2000 Menschen aus 103 grünen Parteien aus der ganzen Welt zusammen und veranstalteten damit die größte Zusammenkunft in der Geschichte Grüner Parteien. Teil dessen war der Global Young Greens-Kongress. Mit dabei war Sebastian Weise aus der GRÜNEN JUGEND Jena, der für die Thüringer Grünen delegiert war.
Zur Website des Kongresses mit vielen Videos und Beschlüssen: http://greens2017.org/

 

Ostermärsche in Jena und Ohrdruf 15.04.

Auch dieses Jahr fanden zu Ostern am 15.04. viele Aktionen für weltweiten Frieden statt. Darunter waren die Ostermärsche in Jena und Ohrdruf, auf denen auch die GRÜNE JUGEND Thüringen vertreten war. Unsere Sprecher*innen machten an beiden Orten in ihrer Rede klar, dass die Landesregierung sich dafür einsetzen muss, dass keine Rüstungsproduktion in Thüringen stattfindet.

 

Kritik am Saaleputz durch die GJ Jena 19.04.

Auch in diesem Jahr gab es am 22.4. einen Saaleputz, zu dem die Stadt Jena sowie die Bürgerstiftung und weitere Vereine aufgerufen haben. Dieser wurde durch die GRÜNE JUGEND Jena öffentlich kritisiert. In einer Pressemitteilung machte die GJ Jena darauf aufmerksam, dass der Zeitpunkt wie schon im letzten Jahr unklug gewählt ist. Brütende Tiere am Ufer der Saale können durch diese Aktion beeinträchtigt werden. Die Kritik wurde auch von der Presse aufgenommen.
Zum Statement: https://jena.gj-thueringen.de/2017/04/19/saaleputz-nicht-um-jeden-preis/

 

Bundeskongress der GJ in Heidelberg 21.-23.04.
Der erste Bundeskongress für 2017 fand in Heidelberg statt und stand unter dem Motto „Ändern wir die Welt, bevor es andere tun!“ Neben vielen spannenden Workshops wurde die bisherige Wahlkampfplanung des Bundesverbands vorgestellt. Weiterhin wurde Jonas Graeber (ehemaliger Sprecher der GJ Thüringen) in den Bundesvorstand als Beisitzer nachgewählt. Alle getroffenen Beschlüsse findet ihr unter diesem Link: https://bv.antrag.gruene-jugend.de/
Einige Fotos findet ihr hier: https://www.flickr.com/photos/gruenejugend/sets/72157683118607735

 

Sprecher*innenwahl bei der GRÜNEN JUGEND Erfurt 24.04.

Der neue Sprecher der Erfurter Basisgruppe ist Nico Nieschke. Ein*e neue*r Sprecher*in wurde gewählt, nachdem Martin Püschel aufgrund seiner Wahl in den Landesvorstand das Amt niederlegt hat. Sprecherin bleibt weiterhin Yasemin Noyan.

 

Schöner Leben ohne Nazis – Gegenprotest zu THÜGIDA am 25.04. in Erfurt

Obwohl die Kundgebung von THÜGIDA erst einen Tag vorher bekannt worden ist, kamen etwa 30 – 40 überwiegend junge Menschen in die Nähe der Uni, um dort gegen die rassistische Hetze der Rechtsextremist*innen zu demonstrieren. In der Nähe von dem Baugrundstück der geplanten Moschee in Erfurt-Marbach spielten die ´ THÜGIDA-Demonstrant*innen nicht nur die ersten beiden Strophen der deutschen Nationalhymne (!), sondern machten sich auch durch das Tragen von Scheichkostümen sehr lächerlich. Gut, dass viele Aktive der GJ Erfurt gegen diese menschenverachtende Kundgebung Gesicht gezeigt haben!

 

Tschernobyl-Mahnwache im Erfurt 28.04.
Vor 31. Jahren ereignete sich die Atomkatastrophe von Tschernobyl. Das nahm die GRÜNE JUGEND Erfurt gemeinsam mit anderen Organisationen (in Form des Anti-Atom-Bündnis Erfurt) am 28. April zum Anlass, den Opfern der Atomkraft zu gedenken. Neben einer Aktion zum Anfang der Mahnwache gab es Musik und 3 Redebeiträge. Forderungen waren unter anderen die Auflösung der Europäischen Atomgemeinschaft, ein schnellerer Atomausstieg in Deutschland und den Stopp des Exportes von Uran-Brennstäben an den belgischen Schrottmeiler Tihange.

Ab ins Grüne mit der GRÜNE JUGEND Thüringen. Am 21. Mai um 14 Uhr werden wir uns zusammen einen besonders interessanten Flecken Grün in Jena aufsuchen, das artenreiche „Leutra-Cospoth Naturschutzgebiet. Bei der ca. 3 stündigen Waldwanderung (ca. 10 km) wird uns die Wald- und Umweltpädagogin Maria Jung den Blick für die kleinen und besonderen Dinge am Wegesrand schärfen und unsere Fragen beantworten.

Start- & Endpunkt der Waldwanderung wird die Straßenbahnwendeschleife Winzerla sein.

ANMELDUNG: Bitte meldet euch verbindlich unter buero@gj-thueringen.de an.

Teste deine politischen und persönlichen Skills bei unserem Seminar „Politische Botschaften transportieren“ und entwickle sie. Da die Teilnehmer*innenanzahl begrenzt ist und damit wir die Verpflegung besser planen können, möchten wir dich bitten dich mit einer kurzen Mail an buero@gj-thueringen.de anzumelden. Das Seminar ist für Mitglieder der GJ Thüringen komplett kostenlos. Und auch Fahrtkosten bekommt ihr erstattet, soweit euch für die Teilnehme welche entstehen. Also schnell sein und anmelden. Denn das solltest du nicht verpassen:

Workshop: Politische Botschaften transportieren
Samstag, 6. Mai 2017, 10:00 – 18:00
GJ Thüringen, Landesgeschäftsstelle, Lutherstraße 5, 99084 Erfurt
Teilnehmer*innenzahl: max. 15

Inhalt des Seminars:

Du hast politische Visionen, aber es fällt dir schwer, sie anderen zu erklären? Du wünschst dir, in kontroversen Diskussion sicherer aufzutreten? Du fragst dich, wie du mit Gegenargumenten umgehen kannst?
Dann bist du im Tagesworkshop „Politische Botschaften transportieren“ genau richtig!
Der Workshop bietet dir die Chance, neue Techniken zu lernen und neue
Erfahrungen zu sammeln. Hier üben wir gemeinsam, politische Botschaften überzeugend rüberzubringen. Wir beschäftigen uns mit grundlegenden Techniken der Argumentation sowie mit Strategien zum Umgang mit Einwänden. In praktischen Übungen hast du die Gelegenheit, deine Forderungen auf den Punkt zu bringen, an deinem Auftreten zu feilen, Argumentationstechniken selbst auszuprobieren und individuelles Feedback zu bekommen. Dabei liegen die Schwerpunkte auf zwei Situationen: der Teilnahme an Podiumsdiskussionen und Gesprächen auf der Straße (z.B. am Infostand/ im Wahlkampf/ bei Aktionen).

Trainerin: Lisa Bendiek

Lisa (28) hat Ethnologie, Psychologie und Gender Studies in Hamburg, Halle (Saale) und Paris studiert. Erfahrungen mit politischer Arbeit sammelte sie u.a. in Vorständen der Grünen Jugend, in studentischen Arbeitskreisen und in feministischen Demo-Bündnissen. Hauptberuflich gibt sie Seminare zu „interkultureller Kommunikation“ für Behörden in Sachsen. Nebenberuflich gibt sie Seminare zu Rhetorik, Moderation, Antidiskriminierung und Queerfeminismus. Sie wohnt in Leipzig, mag Katzen und sammelt regenbogenfarbene Gegenstände.

Ablauf

10:00 Begrüßung, Kennenlernen und Einstieg
10:45 Übung: Politische Botschaften auf den Punkt bringen
11:30 Übung: Bordsteinsekunde und Feedback
12:00 Input: Techniken der Argumentation
13:00 Mittagspause
14:00 Simulation und Feedback: Podiumsdiskussion
15:30 Übung: Argumente, Gegenargumente, Argumente gegen Gegenargumente 16:00 Simulation und Feedback: Gespräch am Straßenstand
17:00 Tipps und Tricks
17:30 Feedback
18:00 Abschluss

Anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung von Tierversuchen am 24. April fordert die GRÜNE JUGEND Thüringen eine massive Reduzierung dieser. Im Zuge dessen will sie die Thüringer Landesregierung an ihre Ziele zur Förderung von Alternativen zu Tierversuchen erinnern.

 

Ein wichtiges Anliegen für die Landessprecherin Laura Wahl: „Die Grausamkeit von Tierversuchen ist eine bekannte Tatsache. Als GRÜNE JUGEND Thüringen fordern wir deshalb, dass Tierversuche – soweit sie nicht gänzlich vermeidbar sind – auf einem absoluten Minimum gehalten werden müssen.“ Damit diese Forderung realisiert werden kann, muss jedoch die Entwicklung von Alternativmethoden stärker gefördert werden. „Es ist aus diesem Grund absolut bedauerlich, dass Sozialministerin Heike Werner bis heute keinen Forschungspreis für Alternativen zu Tierversuchen ausgelobt hat. Wir fordern die Landesregierung auf, diese Bestimmung aus dem Koalitionsvertrag schnellstmöglich umzusetzen“, so Wahl weiter.

 

Landessprecher Fabian Gabriel ergänzt: „In Thüringen werden jedes Jahr Tierversuchsreihen mit über 30.000 Tieren genehmigt. Dass in den letzten Jahren laut mdr-Angaben nur 3% der Anträge vom Landesamt für Verbraucherschutz abgelehnt worden sind, verwundert uns. Die Zahlen lassen Zweifel aufkommen, ob wirklich alle Möglichkeiten von Alternativmethoden ausgeschöpft werden. Wir fordern, die Zahl der Tiere und Versuche bereits jetzt massiv zu reduzieren und die Tests zu verbessern, was das Leid der Tiere minimieren und die Ergebnisse sicherer und besser auf den Menschen übertragbarer machen kann. Um dies gewährleisten zu können, sind strikte Kontrollen und Sanktionen nötig.“

Als GRÜNE JUGEND Thüringen rufen wir dazu auf, sich dem Protestbündnis „Herz statt Hetze“ anzuschließen. Beteiligt euch an den Gegenprotesten zum 1. Mai in Gera! #gemeinsamgegenrechts #Geranazifrei

 

Der Aufruf des Bündnisses:

Wir sind viele – wir sind eins! Für soziale Gerechtigkeit, die Gleichwertigkeit aller Menschen und eine weltoffene Gesellschaft. Das sind mehr als Worte.

Wie kein anderes Datum steht der 1. Mai als „Tag der Arbeit“ für soziale Gerechtigkeit, Solidarität und ein würdevolles Zusammenleben. Seit über 120 Jahren demonstrieren Menschen für diese Werte und treten aktiv für deren Umsetzung ein. Unter dem Motto „Wir sind viele – wir sind eins“ wird der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auch in diesem Jahr wieder ein politisches Fest vor dem Kultur- und Kongresszentrum in Gera veranstalten.

Ebenfalls zu einer Demonstration hat sich an diesem Tag die Neonazi-Partei Der III. Weg angekündigt, um den 1. Mai als „Arbeiterkampftag“ für völkische Hetze zu vereinnahmen. Ziel dieses Aufmarsches ist, den öffentlichen Raum in Hör- und Sichtweite zur Gewerkschaft zu besetzen und sich als politische Macht zu inszenieren. In den letzten 20 Jahren wechselten die Neonazi-Akteure zwar ihr Auftreten in Ostthüringen, aber gerade in Gera haben die Aktivitäten eine hohe Kontinuität.

Unser Protestbündnis Herz statt Hetze ist ein Zusammenschluss von Menschen, die in der Region leben und arbeiten. Wir werden dabei unterstützt von Akteuren aus der Zivilgesellschaft, von Bündnissen und Initiativen gegen Rechts, von Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Vereinen und Verbänden aus Gera und ganz Thüringen. Mit unseren Ressourcen, Stärken und Talenten wollen wir auf vielfältige, kreative und friedfertige Weise unsere ablehnende Haltung gegenüber antisemitischen, nationalistischen und rassistischen Parolen deutlich machen. Wir tolerieren keinen Naziaufmarsch in Gera, weder am 1. Mai 2017, noch an einem anderen Tag.

Unser Handeln ist auf die Bewahrung der Grundrechte und die Verwirklichung der Menschenrechte ausgerichtet. Es ist für uns nicht hinnehmbar, wenn demokratie- und menschenfeindliche Gruppierungen und Parteien zu Gewalt gegen Flüchtlinge aufrufen, Hetzreden schwingen und somit den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft bedrohen. Es gilt heute mehr denn je: Keinen Fußbreit im öffentlichen Raum zu verschenken. Dabei begrüßen und respektieren wir die unterschiedlichen Aktionsformen – vom Zeichensetzen, über kreativen und lautstarken Protest bis hin zum zivilen Ungehorsam.

Wir rufen Euch auf – gemeinsam – Zivilcourage zu beweisen! Mit Herz statt Hetze eröffnen wir vielfältige Beteiligungs- und Handlungsmöglichkeiten und bieten dem Naziaufmarsch die Stirn. Zeigen wir den Rassisten, dass sie keine Chance haben!

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Kein „importiertes“ Problem – Neonazi-Szene in Ostthüringen

Bei den neonazistischen 1.Mai-Demonstrationen in Saalfeld (2015) und Plauen (2016) zeigte sich, dass die Anhänger der Partei Der III. Weg eine Eskalation mit Polizei und Gegendemonstranten bewusst in Kauf nehmen. So sind in Folge des Angriffs von dutzenden Schlägern auf drei Punks in Saalfeld mittlerweile einige Tatbeteiligte ermittelt worden. Der Prozess wird voraussichtlich 2017 vor dem Landgericht Gera verhandelt. Auch beim Aufmarsch in Plauen eine Gegendemonstrantin aus der Demo heraus von einem bekannten Neonazi schwer verletzt.

Die selbsternannte Kader-Organisation ist als Auffangbecken für das in Bayern verbotene und militante „Freie Netz Süd“ entstanden und zählt mittlerweile zum Kern der neonazistischen Szene in Deutschland. Seit 2016 existiert auch in Ostthüringen ein „Stützpunkt“ der Neonazi-Partei. Die zum Teil vorbestraften und polizeibekannten Anhänger der Partei beteiligen sich an rassistischen Thügida-Aufmärschen und führten mehrfach Infostände und Propagandaaktionen in Gera durch.

Ausgehend von den 1990er Jahren entstanden in Gera gefestigte Rückzugsräume für Neonazis, die von überregionaler Bedeutung sind. Hier befand sich, bis zum Verbot der Organisation, der Sitz des Schatzmeisters von „Blood & Honour“ und hier gründete sich deren Jugendorganisation „White Youth“. Während der NSU im Verborgenen Mordtaten begehen konnte, suchten andere Neonazis des „Thüringer Heimatschutzes“ den Weg in die verfassungswidrige NPD. Von 2003 bis 2014 wurden die Anhänger schließlich zu einem RechtsRock-Open Air mobilisiert, welches den Neonazis in Ostthüringen unter Ausnutzung des Versammlungsrechts eine feste Einnahmequelle sicherte.

In den vergangenen 20 Jahren wechselten die Neonazi-Akteure in und um Gera zwar ihre Namen und ihr Auftreten, aber die neonazistischen Aktivitäten haben gerade in Gera eine hohe Kontinuität. Damit muss endlich Schluss sein!

Jede Minute stirbt auf der Erde ein Mensch an Waffengewalt – das muss aufhören! Deshalb haben wir uns als GRÜNE JUGEND Thüringen heute an den Ostermärschen in Ohrfdruf und Jena beteiligt. Auch aus Thüringen werden Rüstungsgüter exportiert. Wir fordern die Landesregierung deshalb auf, Initiativen wie den Thüringer Rüstungskonventionsfond zu unterstützen, der Geld für die Umwandlung von Arbeitspätzen im Bereich der Rüstung in zivile Arbeitsplätze bereitstellen soll. Die 11% Anteil des Landes an dem Jenaer Unternhemen Jenoptik sollten zum Beispiel hierein fließen. Das Land Thüringen muss sich seiner Verantwortung für Frieden und Abrüstung bewusst werden.

Die rot-rot-grünen Jugendverbände fordern die rasche Einführung eines kostengünstigen und landesweit gültigen Azubi-Tickets. Sie unterstreichen, dass die Einführung eines Azubi-Tickets eine der zentralen Forderungen an die rot-rot-grüne Landesregierung ist, an welcher  insbesondere junge Menschen den Gestaltungswillen von R2G messen werden. Bei einem Fachgespräch der Thüringer Jugendverbände mit dem Staatssekretär des Infrastrukturministeriums, Klaus Sühl am 7. April 2017, unterstrichen Linksjugend [`solid] Thüringen, Jusos Thüringen und GRÜNE JUGEND Thüringen diese Forderung.

 

Ein landesweites Azubi-Ticket, das den ländlichen Raum nicht vergisst, muss eine deutliche finanzielle Entlastung für Auszubildende mit sich bringen.

 

Die drei politischen Jugendverbände sind der festen Überzeugung, dass gerade der ländlich geprägte Raum in Thüringen auf eine kostengünstige und landesweite Beförderungsmöglichkeit für Auszubildende angewiesen ist. Sonst werden junge Menschen über kurz oder lang gezwungen sein, aus dem ländlichen Raum wegzuziehen. Hier sind auch die kommunalen (Verkehrs-)Politiker*innen gefragt, im Sinne der jungen Generation zu agieren. Ein landesweites Azubi-Ticket, das den ländlichen Raum nicht vergisst, muss eine deutliche finanzielle Entlastung für Auszubildende mit sich bringen.

Die drei politischen Jugendverbände sind enttäuscht, dass das die Einführung des sogenannten Azubitickets nur schleppend voran geht und in mehreren Phasen erfolgen muss. Die aktuelle Planung sieht dabei als erste Phase die Änderung des Schulfinanzierungsgesetzes vor mit dem Ziel, eine Schulwegefreiheit für Auszubildende zu gewährleisten.

 

Wir erwarten für die Zukunft mindestens eine belastbare (…) Konzeption, um ein kostengünstiges und flächendeckendes Ticket für Auszubildende und Freiwilligendienstleistende einführen zu können.

 

Saskia Scheler, Landesvorsitzende der Jusos Thüringen erklärt hierzu: „Wir erwarten für die Zukunft mindestens eine belastbare und über die erste Phase hinausreichende Konzeption, um ein kostengünstiges und flächendeckendes Ticket für Auszubildende und Freiwilligendienstleistende einführen zu können. Die vorgeschlagene Änderung des Schulfinanzierungsgesetzes ist ein großer, aber noch nicht ausreichender Schritt. Hierbei wird lediglich der Reiseweg vom Wohnort zur Berufsschule kostenlos. Dies reicht aber noch nicht aus!“

Georg Buder von der Linksjugend [`solid] Thüringen ergänzt: „Die Schulwegfreiheit kann nicht die Kosten vom Wohnort zum Ausbildungsort bzw. den Weg zu Ergänzungslehrgängen im Rahmen der Berufsausbildung abdecken. Dies sollte aber auch gar keine Aufgabe der öffentlichen Hand, sondern der Arbeitgeber*innen sein. Sie profitieren am meisten davon.“ Aus Sicht der rot-rot-grünen Jugendverbände sind die Arbeitgeber*innen in der Pflicht, für gute Berufs- und Ausbildungsbedingungen zu sorgen und sollten sich daher auch an der Finanzierung des Azubi-Tickets beteiligen. „Dies ist spätestens nach dem Abschluss der Pilotphase (1. Phase, Schulwegefreiheit) notwendig, notfalls über eine Änderung des Kammergesetzes“, so Georg Buder von Solid weiter.

 

Die Einführung eines Azubi-Tickets hätte deutlich bessere Chancen mit einem einheitlichen Verkehrsverbund für Thüringen.

 

Fabian Gabriel, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Thüringen fordert abschließend: „Mobilität von jungen Menschen kann aber nicht nur die Aufgabe des Landes oder der Arbeitgeber*innen sein. Die Einführung eines Azubi-Tickets hätte deutlich bessere Chancen mit einem einheitlichen Verkehrsverbund für Thüringen. Dessen Gründung unterstützen wir ausdrücklich. Hier sind insbesondere die Landrät*innen und Kommunalpolitiker*innen angehalten, die jugendfeindliche Blockadehaltung zu beenden.“ Die Gründung eines einheitlichen Verkehrsverbundes für Thüringen darf dabei aber nicht als Argument genutzt werden, um die Einführung des Azubi-Tickets zu verzögern.

 

Am 07.04.2017 trafen sich Thüringer Jugendverbände zu einem Fachgespräch zum Thema Azubiticket mit dem zuständigen Staatssekretär Klaus Sühl im Infrastrukturministerium. Auf Seite der Jugendverbände nahmen Vertreter*innen von DGB-Jugend Hessen-Thüringen, IG-Metall Jugend Thüringen, ver.di-Jugend Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, junge GEW Thüringen, die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung sowie die politischen Jugendverbände Linksjugend [`solid] Thüringen, die Jusos Thüringen und die GRÜNE JUGEND Thüringen teil.

 

Für Nachfragen: Fabian Gabriel (Sprecher), fabian[dot]gabriel[at]gj-thueringen.de

 

GJ_PM_Azubiticket

Die GRÜNE JUGEND Thüringen unterstützt die Thüringer Ostermärsche in Jena und Ohrdruf. Wir rufen dazu auf, am 15.04.2017 für Frieden, Solidarität und Abrüstung auf die Straße zu gehen!

Der Aufruf des Bündnis zum Ostermarsch 2017 in Jena:

„Friedenspolitik beginnt vor der eigenen Haustür
Raus zum Ostermarsch 2017

Die Zahl der Kriege und bewaffneten Konflikte bleibt seit Jahren konstant hoch. Syrien, Jemen, Sudan, die Ukraine oder der Irak sind nur einige wenige Beispiele. Die Folge: Über 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, zeitgleich stieg die Zahl der Rüstungsexporte in den letzten Jahren weiter an. Deutschland steht bei den Exporten weltweit auf Platz 5.

Und es soll weiter aufgerüstet werden. Im Schatten der Äußerung des US-Präsidenten Trump, der auch eine atomare Aufrüstung wieder auf die Tagesordnung setzt, wollen die europäischen NATO-Staaten 2% vom BIP als Summe für den Rüstungsetat einsetzen. In Deutschland würde das eine Etatverdopplung auf fast 80 Milliarden Euro und damit auf 25% des Gesamthaushaltes bedeuten. Dabei wäre allein aus den Mitteln, mit denen der Rüstungsetat der Bundeswehr 2017 aufgestockt wurde, eine bildungspolitische Offensive möglich. Mit den 2,7 Milliarden Euro, die es im Vorjahresvergleich mehr gab, hätten die Länder rund 30.000 Lehrer*innen neu einstellen können.

Auch von Thüringen aus werden logistische Maßnahmen der Bundeswehr koordiniert wie am Truppenübungsplatz in Ohrdruf, zu dessen Aufrüstung bis zu 8 Millionen Euro investiert werden sollen. Dort stationierte Truppen nehmen auch an Auslandseinsätzen in Afghanistan und Mali teil. U.a. der größte Auslandseinsatz in Mali wird durch das Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt koordiniert. Die Bundeswehr wirbt mit einer Propaganda-Offensive im öffentlichen Raum um Nachwuchs, die Rolle der Jugendoffizier*innen an Schulen ist gewachsen.

Und der „Tag der Bundeswehr“ 2016 auf dem Erfurter Domplatz zeigt, dass auch in der als „Stadt des Friedens“ bekannten Landeshauptstadt der Militärapparat längst zur gesellschaftlichen Normalität geworden ist. Mit Jenoptik sitzt in Thüringen ein Unternehmen, das im Rüstungsbereich Gewinne erzielt.

Wir fordern:
– Schulen statt Panzer!
– Soziale Infrastruktur statt Aufrüstung!
– In Thüringen müssen Rüstungskonversion und die Umwandlung in zivile Produktionsbetriebe Praxis werden.
– In den Thüringer Hochschulen und Forschungseinrichtungen muss endlich eine Zivilklausel eingeführt werden.

Grund genug, auch 2017 wieder zum Ostermarsch auf die Straße zu gehen:
– gegen Krieg und Aufrüstung.
– Für eine Trendwende in der Asylpolitik.
– Abschiebungen, Abschottung und Sondergesetze müssen abgeschafft, das Grundrecht auf Asyl muss wiederhergestellt und die Zusammenarbeit mit Autokraten wie Erdogan in der Türkei beendet werden.
– Schutz und Sicherheit für Menschen auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und existenzieller Not: Friedenspolitik ist untrennbar von Antirassismus und Antifaschismus.

Schluss mit Krieg und Terror! Schluss mit Aufrüstung! Menschenrechte umsetzen! Raus auf die Straße am 15. April nach Jena zum Ostermarsch!“

Der Ostermarsch wird unterstützt durch GRÜNE JUGEND Thüringen, Jusos Thüringen, Linksjugend [´solid] Thüringen, Naturfreundejugend Erfurt, e.V., DIE LINKE Thüringen, DIE LINKE Landtagsfraktion Thüringen, Thüringer Friedenskoordination e.V., BdA/VVN Thüringen e.V., Deutscher Freidenker Verband Thüringen e.V., Martina Renner (MdB), Steffen Dittes (MdL), Johanna Scheringer-Wright (MdL), Christian Schaft (MdL), Friedensinitiative Gera, Martin-Luther King Zentrum Werdau

Zu den Facebook-Veranstaltungen für den Ostermarsch in Jena und in Ohrdruf.

 

Der März liegt hinter uns und wir haben trotz den vielen Vorbereitungen für die Landesmitgliederversammlung einiges gemacht. Im Monatsbericht erhaltet ihr einen Überblick über unsere Aktivitäten im letzten Monat. Viel Spaß beim lesen!

 

Bei der Landeskonferenz der Naturfreundejugend Thüringen 04.03.
Die GJ Thüringen war zu Beginn des Monats März zur 25 1/4 Jahresfeier der Naturfreundejugend Thüringen ins Jugendhaus Domizil in Erfurt eingeladen. Britta hielt dort im Namen der GJ Thüringen ein Grußwort und hob dabei die vielen Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Jugendverbänden hervor, die eine gute Grundlage für gemeinsame Aktionen und politische Forderungen bieten. Wir bedanken und für die Einladung und freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit!

 

Zero Waste Workshop 06.03.
Anfang März war die GRÜNE JUGEND Erfurt zu Gast bei „Louise genießt – Unverpackte Lebensart“, dem ersten Unverpackt-Laden in Thüringen. Die Besitzerin Claudia Schmeißer erzählte zuerst etwas über die Zero-Waste-Philosophie und Probleme unseres Konsums, bevor die Teilnehmenden sich im praktischen Teil des Workshops selbst ausprobieren konnten. Hergestellt wurde neben Kosmetik- und Haushaltsprodukten auch ein Gericht aus Nudeln und Pesto.
Zum ausführlichen Bericht:
http://erfurt.gj-thueringen.de/2017/03/09/bericht-zero-waste-workshop-bei-louise-geniesst-unverpackte-lebensart/

 

Frauenkampftag am 08.03.
Am 8. März, dem internationalen Frauen*kampftag, waren wir in Jena und Erfurt für mehr Frauen*rechte auf der Straße. In beiden Städten beteiligten sich GJler*innen an den Aktionen vom Bündnis Frauen*kampftag Thüringen und forderten unter dem Motto „We don´t fight for flowers“ die politische, rechtliche und wirtschaftliche Gleichstellung von Frauen*.

 

LaPaRa 11.03.
Zum Landesparteirat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen war für uns Laura delegiert. Sie beteiligte sich für die GRÜNE JUGEND Thüringen an der politischen Aussprache, in der es insbesondere um die bisherige Arbeit der rot-rot-grünen Landesregierung ging. Als GJ Th brachten wir außerdem einen Antrag auf ausschließlich vegane Verpflegung bei Veranstaltungen der Partei ein. Dieser kam leider nicht durch, verlor allerdings nur knapp gegen den Änderungsantrag, der das gleichberechtigte Angebot von vegetarischer und veganer Verpflegung vorschreibt. Um die Delegierten von veganer Ernährung zu überzeugen, bereiteten einige junggrüne Aktive aus Jena veganen Kuchen und „Leberwurst“-Schnitten aus Tofu und Kidneybohnen vor.

 

Flussputz 18.03.
Trotz viel Regens und wenig Sonne kamen zum Flussputz am Strandgut in Erfurt um die 30 Menschen. Der Flussputz war eine gemeinsame Aktion der GRÜNEN JUGEND Erfurt, Naturfreunde Erfurt, Naturfreundejugend Thüringen und Louise genießt. Der Container wurde bis zum Rand gefüllt. Die Aktion fand in der Thüringer Allgemeinen mit zwei Artikeln auch Aufmerksamkeit durch die Presse. Gemeinsam wollten wir nicht nur praktischen Umweltschutz leisten, sondern auch die Bevölkerung darauf aufmerksam machen, dass Grünflächen und Gewässer keine Müllflächen sind!
Zum ausführlichen Bericht:
http://erfurt.gj-thueringen.de/2017/03/27/bericht-ueber-unseren-flussputz-am-18-03-2017/

 

Anhörung Jugendpolitik 20.03.
Am Montag, den 20. März war Laura im Thüringer Landtag, um uns dort beim Anhörungsverfahren zu einer eigenständigen Jugendpolitik zu vertreten.
In ihrer zehnminütigen Stellungahme machte sie klar, dass es wichtig ist, kommunale Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche auszubauen und forderte u.a. die Einrichtung einer Landesstelle für demokratische Jugendbeteiligung durch den Freistaat.

 

Besuch bei der Landesmitgliederversammlung (LMV) der GRÜNEN JUGEND Sachsen-Anhalt 25.03.
Auf Einladung der GJ Sachsen-Anhalt zu deren LMV nahm Fabian (Gabriel) für den Landesvorstand der GJ Th teil. Die LMV fand in Magdeburg statt und drehte sich um einige Wahlen, sowie den kommenden Bundestagswahlkampf. Wir danken für die Einladung und wünschen dem neuen Landessprecher Robin Luge viel Erfolg im Landesvorstand!

 

Wahlkampfworkshop 26.03.

Zum letzten Sonntag im März trafen sich einige Aktive in der Landesgeschäftsstelle um unseren junggrünen Wahlkampf in Thüringen weiter auszuarbeiten. Dazu war Harald von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen da und leitete einen Workshop, der uns bei der Definition unserer konkreten Ziele und Zielgruppe und vielen anderen Sachen weiter half. Der Prozess für unser Wahlkampf-Konzept ist aber noch längst nicht abgeschlossen und geht in die nächste Phase.
Beim Wahlkampfworkshop mit Harald Schwalbe, Landesgeschäftsführer von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Thüringen machten wir uns Gedanken über inhaltliche Ziele für den Wahlkampf und entwarfen dabei zwei erste Aktionsideen, z.B. wie wir uns für mehr Radwege in Thüringen einsetzen können. Da nicht alle Interessierten an unseren zwei Wahlkampfworkshops teilnehmen konnten, werden wir demnächst ein Fotoprotokoll dazu rumschicken.

 

„Afghanistan – (K)ein sicheres Land?!“ Fotovortrag mit Eric Marquardt 27.03.
Die Grüne Jugend Jena lud Ende März gemeinsam mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen ins Paradiescafé Jena zum Fotovortrag „Afghanistan: (K)ein sicheres Land?“ ein. Der Fotograf und ehemalige Bundessprecher der GRÜNEN JUGEND Eric Marquardt schilderte den über 30 Teilnehmenden mit seinen Fotos seine Eindrücke und Erlebnisse in Afghanistan. Erik war selbst Ende 2016 in Afghanistan, um die dortige Situation zu dokumentieren.
Zum ausführlichen Bericht:
https://jena.gj-thueringen.de/2017/03/28/afghanistan-kein-sicheres-land/

Auf einer erfolgreichen Landesmitgliederversammlung hat die GRÜNE JUGEND Thüringen am ersten Aprilwochenende einen neuen Landesvorstand gewählt, wichtige Beschlüsse gefasst und eine neue Ortsgruppe in Gera anerkannt.

In den vierköpfigen Landesvorstand wurde Laura Wahl als Sprecherin wiedergewählt. Die 22-jährige studiert Wirtschaftswissenschaften in Erfurt und freut sich auf ihre zweite Amtszeit als Sprecherin. Ein Herzensthema ist ihr der Umwelt- und Klimaschutz: „Grüne linke Bewegungen haben das Potenzial, die Welt um uns herum zu ändern. Das will ich mit der GJ Thüringen nutzen, um mit vielen Aktionen auf der Straße Menschen von der existenziellen Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz zu überzeugen. Auch in Thüringen können wir hier noch jede Menge bewegen!“

Als Sprecher wurde der Erfurter Schüler Fabian Gabriel (18) bei nur einer Enthaltung und mit 15 Ja-Stimmen gewählt, der bisher die politische Geschäftsführung innehatte: „Besonders bildungspolitisch muss es in Thüringen endlich grundlegende Veränderungen geben. Dafür werde ich in meiner Amtszeit streiten und wenn nötig politischen Druck auf die Landesregierung ausüben.“

Vervollständigt wird der neue Landesvorstand durch Martin Püschel (26) aus Erfurt, der nun politscher Geschäftsführer der GRÜNEN JUGEND Thüringen sein wird. Martin studiert im Master Soziale Arbeit an der FH Erfurt und war seit letztem Jahr Sprecher der Ortsgruppe Erfurt. Um die Finanzen wird sich Yannik Franzki (24) aus Weimar als neuer Schatzmeister kümmern, der in Nordhausen Public Management studiert hat.

Ein Highlight der 1. Landesmitgliederversammlung war die Anerkennung der Ortsgruppe Gera, die sich am 31. März gegründet hat. Antifaschismus und der Kampf gegen Rechts sind den Geraer Aktiven sehr wichtig. Ein erstes Ziel für die neue Ortsgruppe ist es deshalb, einen breiten Gegenprotest gegen die Kundgebung vom 3. Weg am 1. Mai in Gera mit zu organisieren.

Auch wurden wieder verschiedene Beschlüsse gefasst, unter anderem der Leitantrag „Gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, und für politische Bildung an Schulen!“, denn Rassismus und andere Diskriminierungsformen werden in der Schule reproduziert, anstatt antidiskriminierender und politischer Bildung genügend Platz zu geben. Wir fordern, dass an allen Schulen primär projektorientiertes Lernen statt starrer Fächer angeboten wird. Die Notwendigkeit zeigt sich besonders in der politischen Bildung: Politik kann und sollte nicht unabhängig von Geschichte,Wirtschaft, Recht, Geografie und allen anderen Gebieten betrachtet werden und anders herum.

 

PM_GRÜNE JUGEND


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