Grüne Jugend Thüringen: Wer wir sind und was wir wollen.

Die Grüne Jugend Thüringen (GJT) ist seit 2003 mit frischem und jungem Elan dabei, die thüringer Politik nicht nur den "Alten" zu überlassen. Da wir die nächste Generation sind, die auf diesem Planeten leben wird, und da es auch unsere Kinder sind, welchen wir diese Welt übergeben werden, setzen wir uns für einen konsequenten Schutz der Umwelt, für einen schonenden Umgang mit endlichen Ressourcen und für die Förderung regenerativer Energien ein. Dass es dabei keinen gesellschaftlichen Unterschied zwischen Männern und Frauen geben darf, ist selbstverständlich für uns.

Aber auch solch strittige und kontroverse Themen wie die Bildungspolitik werden von uns beleuchtet: das Recht auf gleiche Bildungschancen für alle ist oberstes Gebot!

tierschutz-katze-ohne-gruenen-balken

Erst vor wenigen Monaten wurden im Fernsehen wieder schockierende Bilder von Schweinezuchtbetrieben veröffentlicht. Darunter waren auch und vor allem Thüringer Betriebe genannt. Solche Bilder zeigen, dass eine möglichst artgerechte Haltung auch in der Thüringer Landwirtschaft auf wenig Gegenliebe stößt und geltende Tierschutzgesetze selbst von hohen Funktionären des Bauernverbandes missachtet werden. Dies muss sich ändern! Durch einen gemäßigten Fleischverzehr, bzw. Fleischverzicht und Veganismus als wahrnehmbare Alternative können wir unseren Teil dazu beitragen, dass weniger Tiere unter solchen Bedingungen leben müssen. Gleichzeitig bedarf es auch von der Landesregierung stärkere Initiativen, um die ökologische Tierhaltung zu fördern und die industrielle Tierhaltung zu verbieten. Auch in anderen Bereichen müssen Tiere besser geschützt werden. So sprechen wir uns auch klar gegen Tierversuche, den Einsatz von Tieren im Zirkus und für eine umfassende Kennzeichnungspflicht für Echt-Pelz-Produkte aus.

Umweltprobleme machen nicht an Grenzen halt: Die Verschmutzung des Rheins durch einen oberen Anrainerstaat hat Auswirkungen auf die Wasserqualität in unteren Anrainerstaaten, die Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl hat Strahlung freigesetzt, die nicht nur Menschen in der Ukraine betrifft und Wetterextreme aufgrund der Erderwärmung sind weltweit zu spüren. Oftmals leiden dabei die Menschen am stärksten, die  am wenigsten für die Probleme können. Jede*r trägt damit eine Verantwortung, diese Probleme so weit es geht zu beschränken und ihnen entgegenzuwirken. Deshalb muss auch die Thüringer Landesregierung Nachhaltigkeit und Umweltschutz weiter fördern!

Dazu gehört beispielsweise der Schutz der Wälder. Der Waldzustandsbericht 2016 zeigt auf, wie kritisch die momentane Lage der Wälder ist und wie stark sie sich in den letzten Jahren verschlimmert hat: In Jahr 2016 waren demnach nur noch 20% der Bäume in Thüringen gesund und der Anteil deutlich geschädigter Laub- und Nadelbäume nimmt seit 2002 kontinuierlich zu. Dies ist auch in Hinsicht auf die Tiere besorgniserregend, die im Wald ihren Lebensraum haben. Deshalb fordern wir einen aktiveren Waldschutz von der Landesregierung!

Dies kann auch durch ein Klimaschutzgesetz unterstützt werden. Bereits seit Anfang 2014 liegt dem Landtag ein Gesetzentwurf der Grünen vor. Es ist nun dringend nötig, dass dieses endlich verabschiedet wird, damit eine Dekarbonisierung und damit eine Reduktion der Treibhausgase verbindlich gemacht wird. Ohne ein solches Gesetz werden die Ziele der Landesregierung, die im Koalitionsvertrag genannt werden, nicht erreicht werden können. Zu diesen langfristigen Zielen gehört beispielsweise die energetische Selbstversorgung Thüringens aus regenerativen Energiequellen bis 2040.

 

Umweltprobleme machen nicht an Grenzen halt: Die Verschmutzung des Rheins durch einen oberen Anrainerstaat hat Auswirkungen auf die Wasserqualität in unteren Anrainerstaaten, die Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl hat Strahlung freigesetzt, die nicht nur Menschen in der Ukraine betrifft und Wetterextreme aufgrund der Erderwärmung sind weltweit zu spüren. Oftmals leiden dabei die Menschen am stärksten, die  am wenigsten für die Probleme können. Jede*r trägt damit eine Verantwortung, diese Probleme so weit es geht zu beschränken und ihnen entgegenzuwirken. Deshalb muss auch die Thüringer Landesregierung Nachhaltigkeit und Umweltschutz weiter fördern!

Dazu gehört beispielsweise der Schutz der Wälder. Der Waldzustandsbericht 2016 zeigt auf, wie kritisch die momentane Lage der Wälder ist und wie stark sie sich in den letzten Jahren verschlimmert hat: In Jahr 2016 waren demnach nur noch 20% der Bäume in Thüringen gesund und der Anteil deutlich geschädigter Laub- und Nadelbäume nimmt seit 2002 kontinuierlich zu. Dies ist auch in Hinsicht auf die Tiere besorgniserregend, die im Wald ihren Lebensraum haben. Deshalb fordern wir einen aktiveren Waldschutz von der Landesregierung!

Dies kann auch durch ein Klimaschutzgesetz unterstützt werden. Bereits seit Anfang 2014 liegt dem Landtag ein Gesetzentwurf der Grünen vor. Es ist nun dringend nötig, dass dieses endlich verabschiedet wird, damit eine Dekarbonisierung und damit eine Reduktion der Treibhausgase verbindlich gemacht wird. Ohne ein solches Gesetz werden die Ziele der Landesregierung, die im Koalitionsvertrag genannt werden, nicht erreicht werden können. Zu diesen langfristigen Zielen gehört beispielsweise die energetische Selbstversorgung Thüringens aus regenerativen Energiequellen bis 2040.

Mobilität ist ein Thema, das alle Menschen betrifft. Deswegen ist es besonders wichtig, dass auch alle daran teilhaben können – unabhängig von der Größe des Geldbeutels. Gemeinsam mit den JUSOS Thüringen und der Linksjugend [’solid] Thüringen machen wir uns deshalb für ein Azubi-Ticket stark. Dieses ist im Koalitionsvertrag vereinbart worden und muss 2017 endlich umgesetzt werden!  In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben wir diese Forderung 2016 deutlich gemacht.

Aber auch ein ticketloser ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) kann sicherstellen, dass alle Menschen unkompliziert die städtischen Verkehrsmittel nutzen können. Die GRÜNE JUGEND Erfurt hat ein Mobilitätskonzept auf Basis des Ticketlosen Nahverkehrs für die Landeshauptstadt entworfen. Sie sieht darin nicht bloß die große Chance, den Nahverkehr auf innovative Weise zu verbessern, sondern auch die Lebensqualität der gesamten Stadt zu erhöhen, indem Rad-, Fuß- und Nahverkehr gestärkt werden.

Das Fahrrad ist eines der ökologischsten Fortbewegungsmittel. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass Radwege konsequent ausgebaut und Lücken im Radwegenetz geschlossen werden. Außerdem muss die Möglichkeit der kostenlosen Mitnahmen von Fahrrädern in Bus und Bahn (auch Fernverkehr) verbesert werden. Dass die Belange von Radfahrenden (lokal-)politisch stärker beachtet werden, dafür machen sich immer wieder viele Menschen bei einer Critical Mass stark, die regelmäßig stattfinden. Diese gibt es bestimmt auch in deiner Stadt, z.B. in Erfurt. Also, schwing dich aufs Rad und fahr nächstes Mal mit :)

 

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Politische Neujahrswünsche

Für 2017 haben unsere Mitglieder politische Neujahrswünsche formuliert – konkrete Forderungen an die rot-rot-grüne Landesregierung und langfristige politische Ideale.

Es gibt viele Baustellen, die wir 2017 angehen wollen. In den nächsten Tagen könnt ihr in den Social Media unter dem Hashtag #GrenzenlosGlücklich und auf dieser Seite verfolgen, welche davon jungen Menschen besonders wichtig sind. Es gibt noch viele Grenzen auf dieser Welt, aber gemeinsam werden wir uns politisch dafür einsetzen, einige davon 2017 zu überwinden.

Mobilität ist ein Thema, das alle Menschen betrifft. Deswegen ist es besonders wichtig, dass auch alle daran teilhaben können – unabhängig von der Größe des Geldbeutels. Gemeinsam mit den JUSOS Thüringen und der Linksjugend [’solid] Thüringen machen wir uns deshalb für ein Azubi-Ticket stark. Dieses ist im Koalitionsvertrag vereinbart worden und muss 2017 endlich umgesetzt werden!  In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben wir diese Forderung 2016 deutlich gemacht.

Aber auch ein ticketloser ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) kann sicherstellen, dass alle Menschen unkompliziert die städtischen Verkehrsmittel nutzen können. Die GRÜNE JUGEND Erfurt hat ein Mobilitätskonzept auf Basis des Ticketlosen Nahverkehrs für die Landeshauptstadt entworfen. Sie sieht darin nicht bloß die große Chance, den Nahverkehr auf innovative Weise zu verbessern, sondern auch die Lebensqualität der gesamten Stadt zu erhöhen, indem Rad-, Fuß- und Nahverkehr gestärkt werden.

Das Fahrrad ist eines der ökologischsten Fortbewegungsmittel. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass Radwege konsequent ausgebaut und Lücken im Radwegenetz geschlossen werden. Außerdem muss die Möglichkeit der kostenlosen Mitnahmen von Fahrrädern in Bus und Bahn (auch Fernverkehr) verbesert werden. Dass die Belange von Radfahrenden (lokal-)politisch stärker beachtet werden, dafür machen sich immer wieder viele Menschen bei einer Critical Mass stark, die regelmäßig stattfinden. Diese gibt es bestimmt auch in deiner Stadt, z.B. in Erfurt. Also, schwing dich aufs Rad und fahr nächstes Mal mit :)

 

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Politische Neujahrswünsche

Für 2017 haben unsere Mitglieder politische Neujahrswünsche formuliert – konkrete Forderungen an die rot-rot-grüne Landesregierung und langfristige politische Ideale.

Es gibt viele Baustellen, die wir 2017 angehen wollen. In den nächsten Tagen könnt ihr in den Social Media unter dem Hashtag #GrenzenlosGlücklich und auf dieser Seite verfolgen, welche davon jungen Menschen besonders wichtig sind. Es gibt noch viele Grenzen auf dieser Welt, aber gemeinsam werden wir uns politisch dafür einsetzen, einige davon 2017 zu überwinden.


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