Gemeinsames Manifest zur Schulpolitik: Befähigen statt sortieren!

24.01.2011

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Bei ihrem gemeinsamen Arbeitstreffen am vergangenen Freitag, dem 21. Januar 2011, in Halle (Saale) stellten die Sprecherinnen und Sprecher der ostdeutschen Grünen Landesverbände das Thema Schulbildung in den Mittelpunkt. Angesichts hoher Schulabbrecherquoten in allen fünf Ländern fordern sie, dass jedem Kind unabhängig von seiner sozialen Herkunft die bestmöglichen Bildungschancen ermöglicht werden sollen.

Geeignete Maßnahmen wurden in einem gemeinsamen Manifest verabschiedet. Dazu gehört insbesondere die Abschaffung der antiquierten Sortiersysteme in unterschiedliche Schulformen; statt dessen eine Fortbildungsoffensive für Lehrerinnen und Lehrer, um individuelle Lehrangebote für Schülergruppen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen zu ermöglichen.

Gemeinschaftsschulen bis zur Abiturstufe sollen schrittweise ausgebaut werden, damit Kinder länger gemeinsam lernen können. Die Einführung müsse in enger Kooperation mit Schulen, Eltern und Schülerinnen und Schülern vollzogen werden.

Finanziert werden sollen die die Maßnahmen durch Kürzung der umweltschädlichen Ausgaben in den Landeshaushalten und der Umwandlung des Solidarbeitrag Ost in einen Bildungsoli.

Hallesches Manifest zur Grünen Schulpolitik in Ostdeutschland

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