Für mehr soziale Gerechtigkeit am 1. Mai in Weimar

02.05.2016

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Rainer Wernicke beim 1. Mai 2016 in Weimar

Beim diesjährigen 1. Mai fand die Hauptveranstaltung der DGB-Kundgebungen innerhalb Thüringens in Weimar statt. Nach einer musikalischen Einleitung durch eine Marschkapelle trat als erster Redner Ministerpräsident Bodo Ramelow auf. Neben Vertreter*innen von DGB, SPD und LINKE sprach auch Landessprecher Rainer Wernicke. Thematisiert wurden in den Reden verstärkt der Mindestlohn und der Übergriff durch Rechte im letzten Jahr, die von allen Redner*innen scharf verurteilt wurden und Anlass gaben, noch einmal auf eine nötige Solidarisierung zwischen allen Menschen hinzuweisen. Der inhaltliche Fokus lag auf dem Sozialsystem und den Renten, die angesichts des demographischen Wandels immer stärker ins Ungleichgewicht geraten. So forderte Rainer Wernicke konkret: „Wir müssen der Altersarmut begegnen und eine würdevolle und gerechte Absicherung im Alter schaffen. Ich finde, wer 30 Versicherungsjahre hat, muss eine Grundrente in Höhe von mindestens 850 Euro erhalten – und zwar innerhalb der gesetzlichen Rente und unabhängig davon ob Mann oder Frau.“ Im Anschluss an die Reden folgte noch ein weiteres musikalisches Rahmenprogramm, so dass die Veranstaltung am Nachmittag bei guter Stimmung ausklang.

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