Carsharing boomt - nun kommt es auch in kleinere Städte

18.09.2013

"Teilen sich zehn Menschen ein Auto, so teilen diese sich auch die Fixkosten und es werden neun Parkplätze frei." Das ist die Erfahrung von Thorsten Bähr, der für den Verein "Carsharing in kleinen Städten" arbeitet. Die guten Erfahrungen, die immer mehr Menschen in Städten, wie Erfurt, Jena oder Weimar machen, sollen vom Verein auch in die Mittelstädte übertragen werden.

Kürzlich gab es dazu eine Veranstaltung im grünen Büro in Ilmenau. Neben dem Verkehrswissenschaftler waren unsere Landtagsabgeordnete Jennifer Schubert und die Landrätin des Ilm-Kreises, Petra Enders, eingeladen. Im Ergebnis werden sich der Landkreis und der Verein mit dem Ziel zusammensetzen, mindestens zwei Fahrzeuge in Arnstadt zu stationieren. Diese können dann tagsüber von den MitarbeiterInnen des Landratsamtes genutzt werden und abends und am Wochenende von Kunden eines Carsharing-Anbieters. So haben die Menschen bald auch in Arnstadt die Wahl, ob sie das Auto nehmen oder doch lieber Fuß, Rad, Bus oder Bahn. Thorsten Bähr erklärt das so: "Carsharing macht das ÖPNV-Angebot erst sichtbar. Denn wenn das eigene Auto in der Garage steht, dann schaut man gar nicht erst, ob auch ein Bus fährt." Eine Erweiterung auf Ilmenau ist angedacht. Hier könnte vor allem die Uni ein Kristallisationspunkt sein. InteressentInnen dafür, aber auch für weitere Städte können sich gerne bei mir melden: mat [dot] schlegel [at] web [dot] de.

Matthias Schlegel

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