Eltern und Kinder in der Krise entlasten

Zur aktuellen Lage für Eltern und Kinder, auch in Bezug auf den morgigen Kindergarten-Tag (vor 180 Jahren öffnete der weltweit erste Kindergarten – in Thüringen), erklären Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt und Bernhard Stengele, Landessprecher*innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen:

„Aller Voraussicht nach werden Eltern und Kinder auch in den kommenden Monaten zumindest nur eingeschränkt auf Kindergarten und Schule setzen können und viel privat kompensieren müssen. Die Eindämmung der Pandemie hat oberste Priorität. Weil Hygienestandards und Abstandsregeln unter anderem in Kindergärten jedoch nicht eingehalten werden können, ist die Öffnung dieser Einrichtungen nicht von heute auf morgen möglich. Trotzdem müssen auch gesundheitliche und soziale Folgen der Isolation für Kinder sowie der Belastung der Eltern in der Diskussion mitgedacht werden. Familien dürfen in dieser anspruchsvollen Zeit nicht allein gelassen werden“, sagt Bohm-Eisenbrandt.

„Für die meisten Eltern brennt es aktuell doppelt. Sie tragen die psychische Belastung, gleichzeitig die Kinder zu betreuen und auf ihrem Bildungsweg proaktiv zu begleiten sowie das berufliche Pensum beispielsweise im Home Office zu schultern, und zudem oft wirtschaftliche Sorgen durch die Corona-Krise. Betroffene Eltern und vor allem Alleinerziehende benötigen daher auch Möglichkeiten, bei finanziellen Sorgen deutlich entlastet werden zu können“, ist sich Stengele sicher.

 

Anhang: Papier mehrerer grüner Landessprecher*innen mit politischen Handlungsmöglichkeiten „Entlastung von Eltern und Kindern in der Krise“ (PDF)

Verwandte Artikel