Rosmarin und Rind – Robert Habeck in Thüringen

Der Grünen-Politiker Robert Habeck besuchte mit unserer Bundestagskandidatin Stephanie Erben den Bio-Laden „Rosmarin“ in Weimar. Dieser gehört zur Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft (EVG). Die Mitglieder der Genossenschaft engagieren sich u.a. für Natur- und Umweltschutz, Verbraucheraufklärung und insbesondere die Förderung des ökologischen Land- und Gartenbaus. Dazu betreiben sie u.a. den Bio-Ladens „Rosmarin“ in der Weimarer Innenstadt. Dieser bietet biologisch zertifizierte Lebensmittel von regionalen Erzeugern direkt in der Innenstadt an.

Anschließend besuchten Robert und Stephanie den Biohof von Peter Böhlefeld und Bettina Rinderknecht in Oettern. Dieser ist einer der Erzeuger für die EVG-Weimar. Für Peter Böhlefeld war es von Anfang an eine Herzensangelegenheit, seine schottischen Hochlandrinder ökologisch zu halten. Er und seine Lebensgefährtin Bettina Rinderknecht führten Robert und Stephanie über den Biohof. Dabei diskutierten sie viele relevante Landwirtschaftsthemen. Auch kritische Themen, wie bessere Schlachtungsmöglichkeiten für kleine Bauernhöfe. Robert betonte: „Wir streiten für regionale Schlachthöfe und mobile Schlachteinrichtungen. Die Schlachtung von Tieren darf nicht im Akkord geschehen.“

Wie Peter Böhlefeld und Bettina Rinderknecht haben sich schon viele Bäuerinnen und Bauern mit uns auf den Weg gemacht zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Auch wenn es oft noch ganz anders aussieht: industrielle Massentierhaltung, zu viel Gülle auf den Feldern u.ä. Die industrielle Agrarwirtschaft ist weder gut für die Verbraucher und Verbraucherinnen noch die Bäuerinnen und Bauern. Deshalb wollen wir eine vielfältige und ökologische Landwirtschaft. Die Entwicklung hin zu einer Landwirtschaft ohne Gift und Tierleid kann nur gemeinsam mit unseren Bauern und Bäuerinnen gelingen und liegt letztendlich auch in ihrem Interesse.

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