Zum Tag der Arbeit: Solidarität ist wichtiger denn je!

Der erste Mai als Tag der Arbeit ist für BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Thüringen auch in diesem Jahr ein wichtiger Anlass, um auf die Bedeutung des Einsatzes für Arbeitnehmer*innenrechte, Geschlechter- und Lohngerechtigkeit sowie eine stärkere Berücksichtigung von ökologischen Aspekten aufmerksam zu machen. Besondere Bedeutung hat dabei die gesellschaftliche und globale Solidarität, was sich auch im Jahresmotto des DGB „Solidarisch ist man nicht allein“ widerspiegelt.

Dazu Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt, Landessprecherin: „Gesellschaftliche Solidarität ist wichtiger denn je. Gerade die Krise hat gezeigt, welche Berufe für unsere Gesellschaft unverzichtbar sind. Tätigkeiten wie die der Erzieher*innen, des Pflegepersonals und der Angestellten im Einzelhandel sind jedoch zu schlecht bezahlt und nicht genügend wertgeschätzt. Noch dazu werden sie überwiegend von Frauen ausgeübt. Unverzichtbare Berufe müssen auch dementsprechend bezahlt werden! Wir BÜNDNISGRÜNEN kämpfen daher für mehr Lohngerechtigkeit. Das umfasst insbesondere auch die gerechtere Bezahlung von Frauen. Daher machen wir uns nicht nur für höhere Löhne und Gehälter stark, sondern auch für den Pflegebonus. Denn für gute Arbeit muss es auch gutes Geld geben!“

Landessprecher Bernhard Stengele ergänzt: „Solidarität bedeutet die Verbundenheit zwischen Menschen, die wissen, dass sie nur gemeinsam ihre Lebenssituation verbessern können. Und dass die, denen es heute besser geht, denen, denen es heute schlechter geht, beistehen müssen zum Wohle aller. Diese Solidarität ist nicht beschränkt auf bestimmte Berufsgruppen oder auf nationale Grenzen. Sie ist auch nicht beschränkt auf bestimmte Themen. Wir teilen alle dieselben Ressourcen, niemand hat mehr Anrecht darauf als andere. Dieser Geist, der im 19. Jahrhundert entstand, ist es auf den wir uns heute berufen. Denn angesichts einer drohenden weltweiten Rezession dürfen wir weder die armen Länder aus dem Blick verlieren noch die Herausforderungen, die durch die Erderwärmung entstehen. Denn nur unter Berücksichtigung dieser Faktoren kann eine solidarische, lebenswerte Zukunft entstehen.“

Da die Demonstrationen zum ersten Mai in diesem Jahr entfallen müssen, rufen die BÜNDNISGRÜNEN außerdem alle Menschen dazu auf, den Einsatz für bessere Löhne, Arbeitnehmer*innenrechte und Solidarität über Plakat und Banner in die Welt zu tragen – egal ob am Fenster, am Gartenzaun, am Fahrrad oder am Auto.

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