Weltanschauung im Unterricht

Sehr unterschiedliche philosophische, religiöse und weltanschauliche Vorstellungen prägen heute unsere Gesellschaft. Diese Pluralisierung in weltanschaulicher und religiöser Hinsicht verstärkt sich zunehmend. Der gesamtgesellschaftliche Zusammenhalt ist erkennbar gefährdet. Es muss daher eine zentrale Aufgabe der Thüringer Schulen sein, ein grundlegendes Wissen über verschiedene philosophische Ansätze, über Religionen und Weltanschauungen zu vermitteln.

Wir meinen, dass die Einführung eines verbindlichen Unterrichtsfaches „Philosophie und Religionen“ dringend notwendig und ein Mittel ist, der Herausbildung von Parallelgesellschaften und Fremdenfeindlichkeit, Fundamentalismus und Terrorismus entgegenzuwirken.

Alle Schüler*innen sollen gemeinsam die Welt und die menschliche Existenz ergründen, deuten und verstehen lernen sowie erfahren, welche Antworten die verschiedenen religiösen und nichtreligiösen Weltanschauungen auf ihre Fragen geben. Sie müssen die Möglichkeit haben, religiöse und weltanschauliche Praxis anschaulich zu erfahren, sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen und angemessene Begegnungs- und Verständigungsformen einzuüben.

Die LAG Säkularisierung lädt herzlich ein, zu diesem wichtigen Thema mit uns ins Gespräch zu kommen bei einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „INTEGRIEREN STATT SEPARIEREN. Ein neues Integrationsfach ‚Philosophie und Religionen‘ für alle“.

Auf dem Podium werden diskutieren: Sabine am Orde, Innenpolitische Korrespondentin der taz, und Prof. Dr. Nikolaus Knoepffler, Leiter des Ethik-Zentrums der Uni Jena.

Datum: Mittwoch, 13. Juni 2018 um 19:00 Uhr

Ort: Cafe Nerly, Marktstraße 6, 99084 Erfurt

 

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