Thüringenplan 2026 ohne Klima- und Naturschutz ist Plan ohne Zukunft

Zur heutigen Vorstellung des sogenannten „Thüringenplans 2026“ durch die Landesregierung erklärt Luis Schäfer, Landessprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen:


„Bürokratieabbau, Krankenhausversorgung, innere Sicherheit, Unterrichtsausfall und die Stärkung des ländlichen Raums – all das sind wichtige Themen. Doch der Thüringenplan der Landesregierung blendet entscheidende Punkte aus. Beim Klima-, Natur- und Umweltschutz fehlt jede erkennbare strategische Initiative. Wer Thüringens Zukunft plant, darf die ökologische Krise nicht ausblenden.“


Schäfer kritisiert, dass der Thüringenplan weder konkrete Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen noch ein klares Konzept zum Schutz von Biodiversität, Wäldern, Böden und Gewässern enthalte: „Thüringen erlebt bereits heute die Folgen der Klimakrise: Dürresommer, Waldschäden, Hochwasser und Artensterben. Ein Thüringenplan, der diese Herausforderungen nicht ins Zentrum stellt, verkennt die Realität.“


Schäfer abschließend: „Besonders problematisch ist, dass ökologische Zukunftsfragen nicht mit sozialen und wirtschaftlichen Zielen verknüpft werden. Klimaschutz ist kein Luxusprojekt, sondern Voraussetzung für stabile Lebensverhältnisse, für sichere Arbeitsplätze und für einen starken ländlichen Raum. Wer Krankenhäuser sichern und Regionen stärken will, muss auch in nachhaltige Energie, klimafeste Infrastruktur und den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen investieren.“