Wo ist der versprochenen Hitzeaktionsplan? Jetzt 50 Millionen Euro für Klimaanpassung!

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GRÜNE fordern versprochenen Hitzeaktionsplan und 50 Millionen Euro für Klimaanpassung: Konsequenzen des fehlenden Handelns der Landesregierung während Hitzewelle spürbar

Durch die aktuelle Hitzewelle wird deutlich, dass Thüringen und seine Kommunen beim Hitzeschutz besser aufgestellt werden müssen. Dazu erklärt Luis Schäfer, Landessprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen:

„Der Umweltminister hat vor knapp einem Jahr einen landesweiten Hitzeaktionsplan angekündigt. Die Beauftragung für das Vorhaben sollte bis Ende 2025 erfolgen. Aktuell ist hiervon weiterhin nichts spürbar. Währenddessen merken die Menschen in Thüringen, dass zu wenig gegen die Folgen der Hitze getan wird. Der landesweite Hitzeaktionsplan muss endlich veröffentlicht und umgesetzt werden. Außerdem brauchen die Kommunen Anreize und Unterstützung durch das Land bei der Erstellung kommunaler Hitzeschutzpläne. Genauso darf es nicht bei einem Plan allein bleiben: Es braucht eine umfassende Finanzierung des Landes zur Umsetzung der Maßnahmen. Der Klimapakt, der auch für Klimaanpassungsmaßnahmen zur Verfügung steht, muss auf 50 Millionen Euro erhöht werden.“

Weiter erklärt Schäfer: „Besonders starke Hitzewellen wie die aktuelle zeigen, wie groß der Nachholbedarf beim Hitzeschutz in unserem Bundesland ist. Der Hitze-Check 2026 der Deutschen Umwelthilfe kommt für Thüringen zu einem vernichtenden Ergebnis. Die Versiegelung in den Städten Erfurt, Jena, Weimar und Gera ist seit 2018 gestiegen, gleichzeitig sind dort mehr als 13.000 Bäume verloren gegangen. Das sind alarmierende Zahlen. Die Landesregierung muss endlich handeln, um die Gesundheit von Jung und Alt in den Sommermonaten besser zu schützen.“

https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Kommunaler_Umweltschutz/Hitzecheck/Hitze-Check_Staedte-Bundeslaender_2026.pdf

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