Nach der Wahl ist vor der Stichwahl

Am 15. April wurden in Thüringen Landrät*innen, Oberbürgermeister*innen und Bürgermeister*innen neu gewählt. Wir Grüne sind in einigen Städten und Landkreisen mit hochmotivierten Kandidat*innen und engagierten Wahlkampfteams angetreten. Für dieses Engagement, die eingesetzte Zeit und die Kreativität der Aktionen danken wir in erster Linie allen Kandidat*innen, aber genauso auch ihren Teams und allen, die sich am Stand, bei Aktionen und in Gesprächen für grüne Positionen eingesetzt haben, sehr herzlich!

Auch wenn es keinem der Kandidat*innen gelungen ist, mit Amtsinhaber*innen oder Mitbewerber*innen in Stichwahlen noch einmal anzutreten, sind die Wahlergebnisse für uns flächendeckend gut. Die konkreten Prozente sind natürlich von der Zahl der Mitbewerber*innen und der politischen Situation vor Ort einzuordnen – aber wir haben in vielen Städten und Landkreisen die besten Wahlergebnisse seit langem oder überhaupt zum ersten Mal erreicht. In Weimar, Jena und Erfurt, aber auch in den beiden Landkreisen, in denen wir angetreten sind, konnten wir für Grüne sehr beachtliche Ergebnisse einfahren. Klar ist, dass bei einer Personenwahl, bei der letztlich nur ein einziger Mensch das Amt erringen kann, wir als kleine Partei mit übersichtlichen Chancen antreten. Umso größer ist unser Dank an die Akteur*innen und unser Respekt vor ihren Ergebnissen, auf das sich nun bis zu den Gemeinde- und Kreistagswahlen im Frühjahr 2019 aufbauen lässt.

Die Thüringer Parteivorsitzenden von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE haben sich darauf verständigt, dass sie bei den nun in vielen Orten anstehenden Stichwahlen am 29. April Kandidat*innen aus dem sozialen, demokratischen Lager ins Amt bringen wollen. Sie rufen daher ihre Parteibasis und die Kreis-, Stadt- und Ortsverbände auf, rot-rot-grüne Kandidaturen zu unterstützen. Die Landesvorsitzenden haben dies in einer gemeinsamen Erklärung festgehalten.

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