Wasser – das Gold der Zukunft

Debatte über den Harz als größten Wasserspeicher Mitteldeutschlands

Aus unserer Reihe „WasserWerkstatt“ | Freitag, 19. Februar 2021, 14 bis 17 Uhr
 

Phasen von extremer Trockenheit und kurzen sturzartigen Überschwemmungen wechseln sich im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands in ungewohnter Häufigkeit ab. Die aktuelle bittere Erkenntnis der Forschung um die Harzwasserwerke lautet, dass sich der Klimawandel im Harz schneller und gravierender auswirkt als lange angenommen. Auch sind derzeit – trotz der schneereichen Phasen im Winter – die Talsperren im Harz noch immer nicht gut gefüllt.
 

Erwartet die Gewässer im Harz ein düsteres Zukunftsszenario: Zunächst sinkt der Grundwasserspiegel massiv ab, dann bricht die Wasserqualität ein, die Seen sterben und zuletzt trocknen sie aus? Wird Wasser in den nächsten Jahren zu einer zunehmend kostbaren Ressource, um die es zu Verteilungskämpfen kommt? Welche Gruppen sind von der zunehmenden Trockenheit und dem Wassermangel am meisten betroffen? Und wie können wir unseren Umgang mit Wasser und Abwasser in Hinblick auf den Klimawandel ändern?
 
In mehreren Gesprächsrunden laden wir fachliche Expertise aus drei Bundesländern aus den Bereichen Wissenschaft, Politik, sowie Land-, Forst- und Wasserwirtschaft zum Austausch ein, die Leitung und Moderation unserer WasserWerkstatt hat unser MdEP Viola von Cramon.
 
14:00 Uhr: Begrüßung und Einführung
 
14:05 – 14:50 Uhr: Anja Siegesmund, Umweltministerin Thüringen; Dr. Christoph Donner, Geschäftsführer Harzwasserwerke und Bettina Doeser, Generaldirektion Umwelt, Unit Clear Water, Europäische Kommission
 
14:50 – 15:10 Uhr: Dr. Karsten Rinke, Limnologe, Helmholtz-Centre for Environmental Research – UFZ, Magdeburg
 
15.10 – 15:20 Uhr: Pause
 
15:20 – 16:00 Uhr: Vertreter*in NLWKN; Burkhard Henning, Geschäftsführer Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt; Dr. Friedhart Knolle, Pressesprecher Nationalpark Harz
 
16:00 – 17:00 Uhr: Prof. Dr. Claudia Dalbert, Umweltministerin Sachsen-Anhalt; Dr. Hans-Martin Hauskeller, Niedersächsische Landesforsten; Ulrich Löhr, Vizepräsident Landvolk Niedersachsen; Doreen Rath, Bündnis 90/Die Grünen und Landschaftspflegeverband Altenburger Land; Mathias Schlawitz, Bündnis 90/Die Grünen, KV Goslar.
 

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