Wem gehört das Land? Über diese Frage werden am 30. April, 19 Uhr, im Strohatelier Gernewitz in Stadtroda unter anderem Friedrich Ostendorff, MdB und Sprecher für Agrarpolitik der grünen Bundestagsfraktion, und Udo […]
Landwirtschaft
Wir wollen eine Landwirtschaft, von der die Bäuer*innen leben können und in der Betriebe eine sichere Zukunft haben, in der die Bedürfnisse der Tiere geachtet werden, mit sauberem Wasser, lebendigen Böden und artenreichen Landschaften. Dafür müssen wir weg von der industriellen Massentierhaltung, die einhergeht mit Tierleid, Antibiotikaresistenzen und schlechten Arbeitsbedingungen. Ein Übermaß an Düngemitteln verschmutzt unser Grundwasser, Pestizide sind schädlich für Insekten und Artenvielfalt. Daher kämpfen wir mit den Verbraucher*innen für gute Haltungsbedingungen , die gleichzeitig die Existenz der Erzeuger*innen sichern.Den Verzicht auf Kastenstände oder die Kürzung von Ringelschwänzen in der Schweinezucht unterstützen wir. Grünlandgebundene Kuh-, Schaf- und Ziegenhaltung wollen wir weiter fördern. Den Flächenanteil von Ökolandbau wollen wir bis 2030 auf 20 Prozent erhöhen. Wir setzen uns für eine Verteilung der EU-Agrarmittel ein, die stärker an Natur- und Umweltschutzmaßnahmen gekoppelt sind, und fördern alternative Ansätze oder solidarische Landwirtschaft. Ziele sind eine klimaneutrale Landwirtschaft, höhere Bodenqualität und mehr Biodiversität auf unseren Feldern. Gentechnik und Glyphosat lehnen wir ab. Uns liegt die Nachwuchsförderung am Herzen, deshalb setzen wir uns für Hofnachfolge ein und bekämpfen Landgrabbing! Zudem setzen wir uns für hofnahe Schlachtungsmöglichkeiten ein, um lange Tiertransporte zu verhindern.