Peisker zum heute vorgestellten Radverkehrskonzept 2.0

Der Landessprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen, Denis Peisker, erklärt dazu:

„Das neue Thüringer Radverkehrskonzept begrüße ich grundsätzlich. Die Ziele wurden gemeinsam mit Akteuren und Verbänden vor Ort erstellt und stellen einen wichtigen Schritt dar, Akzeptanz und Anteil des Radverkehrs im Freistaat zu erhöhen. Das trägt zur Verbesserung der Luftqualität sowie zur Minderung von Lärm und Schadstoffausstoß bei – eine tolle Sache“, so der grüne Landessprecher.

„Allerdings läuft das Konzept Gefahr, zu einem Papiertiger zu werden. An vielen Stellen fehlen wirkliche zeitliche Einordnungen und konkrete finanzielle Untersetzungen der Maßnahmen. Eine Aufteilung in kurz-, mittel- und langfristige Einzelprojekte ist zwingend notwendig. Diese Abwägung und Einordnung sollte gemeinsam mit den Kommunen und der Arbeitsgruppe Fahrradfreundliche Kommunen Thüringen erfolgen, damit am Ende eine realistische Planung herausspringt und die Umsetzung auch wirklich gelingt“, ist sich Peisker sicher.

„Der Umstieg aufs Rad passiert nicht von heute auf morgen. Aktuellen Zahlen zufolge liegt der Anteil der Radfahrer am Gesamtverkehr in Thüringen bei gerade einmal sechs Prozent. Zum Ziel, diesen Wert auf zwölf Prozent bis 2025 anzuheben, ist es also noch ein weiter Weg. Es sind viele kleine Schritte nötig, damit bestimmte Wege, die bislang mit dem Auto zurückgelegt werden, mit dem Rad oder zu Fuß erfolgen. Das sollte aber möglich sein, um einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele des Freistaates zu leisten.“

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